Schach: Springer-Pokal

Aller guten Dinge sind 3

Was für ein Tag! Am vergangenen Freitag, den 31. Januar 2020 sind wieder viele Kinder, obwohl sie an diesem Tag schulfrei hatten, mit zum Schachturnier Springerpokal in der Wichernschule gekommen. Begleitet wurden wir von Frau Erdogan, Frau Meier und Frau Ott sowie diversen Geschwistern – Ihnen/Euch vielen Dank für diesen tollen Einsatz.

Jedes Schachkind spielte an diesem Tag insgesamt 7 Schachpartien, aufgeteilt in 4er-Teams. Zwischen den Partien gab es massenhaft Schachfutter von Herrn Dittmann (Mattaufgaben, Springerrundreise, Kreuzworträtsel), das die Kinder fleißig bearbeiteten und als Belohnung am Ende des Tages ein paar Süßigkeiten bekamen.

Doch dieser Tag war auch wegen dreier besonderer Ereignisse bemerkenswert.

Dragos Colontai aus der 3c hat etwas geschafft, was nur wenige Kinder bisher geschafft haben. Er hat als einziges Kind alle seine 7 Partien gewonnen. Neben anerkennenden Worten auch anderer Schachtrainer bekam er dafür eine Urkunde und einen großen Karton gefüllt mit leckerem Kuchen.

Ebenso lobte der Turnierleiter unsere Schule Oppelner Straße, weil von 18 Schachkindern 14 Mädchen sind. Darum beneiden uns alle anderen Schulen. Oft heißt es leider, Schach sei ein Spiel für Jungs. Mädchen wollen und können kein Schach spielen. Unsere 14 Mädchen haben bewiesen, dass das nicht stimmt.

Mädchen wollen nicht nur, sondern sie können auch richtig gut Schach spielen. Das hat unsere beste Mädchenmannschaft bewiesen (Rima, Nada, Lina und Maryam aus der 4a und 4b). Sie haben tatsächlich den Pokal Bestes Mädchenteam 2020 gewonnen. Übergroße Freude bei allen nach der letzten Partie.

Es ist schon toll, was man erreichen kann, wenn man für ein Ziel arbeitet. Diese Mädchen wie alle anderen Schachkinder üben am Dienstagnachmittag richtig fleißig. Und haben damit Erfolg. Das macht nicht nur die Eltern stolz, sondern auch uns Trainer.

Nachtrag: Unsere Jungs sind übrigens auch super. Sie wurden unsere erfolgreichste Mannschaft. Und das bei starker Konkurrenz vom Christianeum, Johanneum …

 Wir freuen uns schon auf das nächste Turnier, Volker Dittmann